| Windows 7 Beta – das bessere Windows Vista? - Teil 5: System |
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| Vorstellungen - Vorstellungen 2009 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Bisherige Teile:
System und SicherheitDie Systemsteuerung war schon immer das Herzstück von Windows, bieten sich dort doch allerlei Möglichkeiten, Veränderungen am System vorzunehmen. Mit Windows Vista wurde die Systemsteuerung etwas umgestaltet und in Teilen neu strukturiert. In Windows 7 übernimmt Microsoft diese Sortierung und Gliederung. Der Bereich „System und Sicherheit“ bietet hierbei aber die deutlichsten Erweiterungen und Verbesserungen.
Das Sicherheitscenter von Windows Vista wurde durch das neue Action Center ersetzt, welches Status- und Sicherheitsmeldungen, die Benutzerkontensteuerung, Systemwiederherstellung und -sicherung, Problembehandlungen, Leistungsindex usw. zusammenfasst.
Die Meldungen im Action Center finden sich auch im Systray wieder.
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Das neue Backup |
Der Anwender kann dann vom System festgelegte oder selbst ausgewählte Dateien und Ordner zur Sicherung markieren. Ausreichend Speicherplatz vorausgesetzt, kann auch ein Systemimage in die Sicherung mit aufgenommen werden.
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Das neue Backup |
Wie auf dem Screenshot ersichtlich, werden auch Daten künftiger, noch nicht angelegter Benutzer gesichert. Dies ist vor allem wichtig, wenn die Sicherungen regelmäßig erfolgen. So gehen Daten von neuen Benutzern, welche zum Zeitpunkt der Sicherungsjob-Erstellung noch nicht existent waren, nicht verloren.
Datenträger für die Systemwiederherstellung
Wenn das Betriebssystem nicht mehr bootet, ist man auf externe Hilfe angewiesen. Auf der stark verbesserten Boot-DVD von Windows Vista und den darin enthaltenen Reparaturfunktionen lässt es Microsoft aber nicht beruhen, sondern ermöglicht dem Anwender nun, einen Datenträger für die Systemwiederherstellung zu erstellen.
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System Repair Disc erstellen |
Auf dem Datenträger findet sich später ein Windows PE, mit dem man z.B. die Systemwiederherstellung ausführen, ein Systemimage zurücksichern oder direkt am defekten System mit der Kommandozeile, Notepad oder dem Registry-Editor (zu starten über die Kommandozeile) arbeiten kann.
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System Repair Disc gebootet |
UAC - nerv nicht
Mit Windows Vista wurde die Benutzerkontensteuerung (UAC) eingeführt. Der damit neu genutzte „eingeschränkte“ Administrator muss hier kritischen und systemnahe Operationen erst zustimmen. Man wollte damit vor allem verhindern, dass Viren und Co. hinter dem Rücken des Administrators dessen Rechte ausnutzen, um das System zu manipulieren. Was gut gemeint war, artet bei Windows Vista auch heute noch in nervigen Klickorgien aus, wenn man am System Veränderungen vornehmen möchte.
Mit Windows 7 will Microsoft das Problem entschärfen und hat die Benutzerkontensteuerung flexibler gestaltet. Der Dialog zum Anpassen von UAC bietet verschiedene Stufen von „gar nicht benachrichtigen“ bis „immer benachrichtigen“. In der Standardeinstellung fragt Windows 7 Beta nur beim Anwender nach, wenn die Modifikationen nicht vom ihm selbst vorgenommen werden. Auch das Deaktivieren des UAC ist über den neuen Dialog möglich.
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UAC nun zum anpassen |
Ausgefeilte Problembehandlung
Über das Action Center lässt sich auch der Bereich „Problembehandlung“ aufrufen. Windows 7 versucht hier in verschiedenen Rubriken (Hardware, Netzwerk, Aero-Oberfläche, System) mögliche Fehler zu erkennen und zu beheben.
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Problembehebung unter Windows 7 |
Mehr Übersicht für Hardware
Eine weitere Neuerung findet sich im Bereich „Hardware und Sound“. Hier fast Windows 7 unter „Geräte und Drucker“ alle angeschlossenen Geräte mit entsprechenden Icons zusammen - eine willkommene Alternative zum althergebrachten Gerätemanager. Jedes Gerät bietet im Kontextmenü unterschiedliche Aktionen, jeweils an das Gerät angepasst. So kann man über das Kontextmenü einen USB-Stick vom System abmelden oder die Druckereinstellungen eines Druckers anpassen.
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Geräte und Drucker unter Windows 7 |
Leistung und Ressourcen
Der Bereich „Leistungsinformationen und –tools“ in der Systemsteuerung beinhaltet die Bewertung des verwendeten Systems. Gegenüber Windows Vista wurde die Benotung erweitert. Der höchste Wert liegt nun bei 7,9, wobei der niedrigste Einzelwert den höchsten Gesamtwert ergibt.
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Leistungsbewertung |
Hinter „Weitere Tools“ versteckt sich eine Liste aller Leistungs-, Performance- und Diagnosetools von Windows 7.
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Diagnosetools |
Wesentlich verbessert wurde hier gegenüber Windows Vista vor allem der Ressourcenmonitor. Dieser zeigt in neuer Darstellung in Echtzeit eine Fülle von Informationen über das System, CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger und Netzwerk.
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Ressourcenmonitor |
Festplatten, virtuell, verschlüsselt
Die Datenträgerverwaltung (diskmngrt) von Windows 7 bietet zunächst keine Überraschungen. Das mit Windows Vista SP1 für mobile Datenträger neu eingeführte ExFAT-Dateisystem (Extended File Allocation Table) steht auch weiterhin vor dem Problem, dass es nicht mit FAT32 kompatibel und damit nicht sonderlich verbreitet ist. Immerhin unterstützt mit einem Update KB955704 nun auch Windows XP das neue Dateisystem, welches vor allem mit Support für Dateigrößen über 4 GByte und einer insgesamt größeren Robustheit punkten kann.
Neu und sehr hinter „weitere Aktionen“ versteckt bietet Windows 7 auch die Möglichkeit, virtuelle Datenträger zu erstellen und zu verwalten. Microsoft nutzt hierzu das bereits aus Microsoft Virtual PC bekannte VHD-Dateiformat. Solche virtuellen Datenträger verhalten sich wie reguläre Festplatten, speichern die Inhalte aber in eine Containerdatei, welche sich in andere Windows-7-Systeme oder in virtuelle PCs in Microsoft Virtual PC einbinden lässt. Bei der Erstellung eines virtuellen Datenträgers kann die maximale Größe auch dynamisch festgelegt werden. Die VHD-Datei wächst dabei immer weiter bis zur maximalen Größe an. Dies spart vor allem Speicherplatz, wenn die virtuellen Laufwerke zu Anfang nur gering belegt sind.
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Virtuelle Laufwerke in der Datenträgerverwaltung |
Die bereits in Windows Vista (Business und Ultimate) enthaltene Festplattenverschlüsselung BitLocker lässt sich auch in Windows 7 für alle Datenträger – selbst die Bootpartition (siehe auch Teil 2 zur Installation) - aktivieren.
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BitLocker und BitLocker to Go |
Auch mobile Datenträger kommen nun in den Genuss einer Verschlüsselung. Hierzu wird der Datenträger erst konvertiert und dann mit einem Kennwort geschützt. Am eigenen PC lässt sich das Kennwort dauerhaft abschalten, an einem fremden Windows-7-System ist es aber zur Freigabe weiterhin erforderlich.
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BitLocker to Go - Kennwortabfrage |
Windows Vista und Windows XP können mit dem verschlüsselten Datenträger dagegen zunächst nichts anfangen. Allerdings findet sich auf ihm nach der Verschlüsselung ein BitLocker To Go Reader, mit dem sich zumindest lesend nach Eingabe des Kennworts auf Inhalte zugreifen lässt.
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BitLocker to Go Reader - Kennwortabfrage |
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BitLocker to Go Reader - Inhalt des geschützten Laufwerks |
Ausblick auf Teil 6
Im 6. Teil unserer Vorstellung zu Windows 7 Beta befassen wir uns mit den Funktionen rund um Netzwerk, Internet Explorer 8 und Co.
PCDMicha, 25.03.2009
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