| 7-PDF Maker Portable - Handlicher PDF-Zauberer |
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| Vorstellungen - Vorstellungen 2010 | |||||||||||||||||||||||||||||||
Die Qual der WahlWer eine Möglichkeit zur Erstellung von PDF-Dateien sucht, wird vom Angebot sprichwörtlich erschlagen: PDF-Drucker, Formatkonverter in verschiedenen Ausgestaltungen, Office- und Browsererweiterungen, PDF-Suites mit allerlei Zubehör und Modulen, programmeigene Funktionen in Grafiksoftware etc. und natürlich das sehr hochpreisige Adobe Acrobat in den verschiedenen Editionen.
Der Anwender sollte sich daher die Frage stellen, für welchen Zweck die PDF-Dateien sind. Fertige Collagen, die an ein Grafikstudio sollten, könnten mit einer "Billig-PDF"-Lösung für erhebliche Probleme sorgen (Stichwort Überdrucken, Überfüllen und Unterfüllen, Farbseparation etc.). Sollen PDF-Dokumente nach der Erstellung noch kommentiert und ggf. signiert werden oder sind Formulare notwendig, braucht man mitunter andere Lösungen.
Der häufigste Einsatzzweck ist aber die Verteilung von Dokumenten (Texte, Tabellen, Mails und ggf. sogar Bilder) im universellen PDF-Format. Für diesen Zweck braucht es nicht eine der superteuren Monsterlösungen aus dem Hause Adobe zu sein. Selbst einfache Freeware oder OpenSource erfüllt bereits den Zweck (siehe WinTotal-Softwarearchiv). Praktisch und portabel: 7-PDF-Maker PortableAus all den Angeboten sticht 7-PDF-Maker heraus. Die zu installierende Fassung von 7-PDF-Maker wird als Freeware angeboten, die portable Fassung, welche keiner Installation auf dem System bedarf und auch sonst keine Spuren hinterlässt, kostete dagegen knapp 20 Euro. Beide Ausgaben sind aber sonst identisch und geizen nicht mit Funktionen:
Der Startscreen der Software wirft keine Fragen auf.
Im oberen Bereich gibt der Anwender die Quelldatei an und kann auf der Registerkarte „Allgemein“ z.B. einstellen, ob er nur bestimmte Seiten aus dem Quelldokument möchte, eine strukturierte PDF-Datei erstellen will oder die PDF-Datei als ISO-konforme PDF/A zur Langzeitarchivierung auszugeben plant. Werden Dokumente wie PowerPoint-Folien konvertiert, ist die Funktion "Notizen exportieren" von Interesse, da hier die Anmerkungen mit ausgegeben werden. Die Funktion "Lesezeichen exportieren" erstellt verlinkte PDF-Dokumente, sofern das Quelldokument auch mit Lesezeichen bzw. einem verlinkten Inhaltsverzeichnis etc. angelegt wurde.Unter dem Reiter Sicherheitseinstellungen findet sich alles, was sich an Restriktionen für PDF-Dateien sinnvollerweise festlegen lässt (Öffnen-Kennwort, Druckbeschränkungen, Inhalte entnehmen usw.).
Unter den Einstellungen kann man vorgeben, wie PDF-Dateien angezeigt werden sollen. Für die Anzeige von PDF-Dateien nutzt 7-PDF-Maker den auf dem System installierten PDF-Viewer oder optional den schlanken und kostenlosen Sumatra PDF-Viewer.
FazitSehr unspektakulär, aber auch präzise verrichtet 7-PDF-Maker seine Arbeit und steht immer dann parat, wenn man das kleine Tool braucht. Als portable Lösung hat 7-PDF-Maker - trotz des Preises von 20 Euro - seinen Reiz als universeller PDF-Konverter für unterwegs auf USB-Sticks oder für Freunde von schlanken Applikationen, die sich nicht in jeder Ecke des Systems verewigen.
PCDMicha, 15.07.2010
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